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„Behandlungspflege“ inkl. Führerschein


Aufbauqualifizierung „Behandlungspflege“ nach dem Landesvertrag NRW Häusliche Pflege gem. § 132a Abs. 2 SGB V und Curriculum des DBfK inkl. Qualifizierung zur Betreuungskraft gem. § 87b Abs. 3 SGB XI für Menschen mit Demenzerkrankungen, psychischen oder geistigen Behinderungen nach § 45a Abs. 1 SGB XI inkl. Fahrausbildung Klasse B gem. FeV.


Qualifizierungsmaßnahme zur Erlangung der materiellen Qualifikation zur Erbringung von Tätigkeiten in der Pflegehilfe bzw. von bestimmten behandlungspflegerischen Leistungen inkl. Fahrausbildung Klasse B gem. FeV.

Die Ausbildung hat einen Gesamtumfang von 480 U-Std. und ist in einen Basiskurs Aufbauqualifizierung „Behandlungspflege“und das Modul Fahrausbildung Klasse B gem. FeV. inkl. Dienstleistungstraining „Pflege“ gegliedert.

Die TeilnehmerInnen erwerben in einer sach- und fachgerechten theoretischen Schulung im Rahmen der Behandlungspflege gem. Landesvertrag NRW Häusliche Pflege alle notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Durchführung der behandlungspflegerischen Tätigkeit der Leistungsgruppe 1 und 2.

Der Führerschein berechtigt zum Führen von Fahrzeugen gem. Klasse B der FeV.
Die Ausbildung endet mit einer theoretischen, praktischen und mündlichen Prüfung, deren erfolgreicher Abschluss in einem von den Pflegekassen anerkannten detaillierten Zertifikat belegt werden.


Lehrgangsziel
Die Absolventen können in Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie in Altentagesstätten, Seniorenwohnanlagen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten tätig werden. Ziel der Maßnahme ist es Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die für eine qualifizierte Erbringung von Tätigkeiten der häuslichen Pflege für das Land NRW (Grund- und Behandlungspflege) sowie Betreuung von Demenzerkrankten, psychisch oder geistig Behinderten erforderlich sind.
Nach erfolgreich absolvierter Weiterbildung können die Teilnehmer berufliche Handlungsfähigkeiten/ Beschäftigungsfähigkeiten durch Erwerb anerkannter Kompetenzen und Qualifikationen in Verbindung mit betrieblicher Erfahrung im Rahmen eines 3-monatigen Praktikums erwerben.

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Methodik
Wir orientieren uns an den aktuellsten wissenschaftlichen Standards der modernen Erwachsenbildung und bieten so eine kundenorientierte Qualifikation mit starkem Anwendernutzen.
Ein breites Repertoire an zeitgemäßen Unterrichtsmethoden
- mit hoher inhaltlicher und didaktischer Qualität,
- eine individuelle Betreuung durch qualifizierte, langjährig erfahrene
und kreative Dozenten mit akademischem Abschluss,
- eine lernfreundliche Arbeitsatmosphäre und
- die professionelle Ausstattung der Bildungszentren garantieren eine praxisnahe, intensive Fortbildung und einen maximalen Lernerfolg mit hohem persönlichen Gewinn.

Arbeitsmarktrelevanz
Die Anforderungen an Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen wachsen unaufhaltsam an. Diese sind nur mit hochqualifizierten Beschäftigten zu bewältigen, die über aktuelles Know-how verfügen.
Der Pflegeberuf wird immer vielschichtiger, die Anforderungen an das Pflegepersonal immer reichhaltiger.
Eine effektive Unterstützung der Pflege heißt Pflegekräften mehr Zeit während ihres Pflegealltags zu geben. Dies kann nur durch eine Verquickung von Arbeitsstellen examinierten Pflegepersonals und Pflegehelfern und -helferinnen gestemmt werden.
Eine breitgefächerte Ausbildung ist die tragende Säule dieser Unterstützung. Pflegehelfer/innen assistieren in Pflegeheimen, Tagespflegen und mobilen Pflegediensten bei einfachen Tätigkeiten der Grundpflege.
Pflegebetriebe können so ihre Personallücke schließen und mit ihren sonstigen Pflegekräften bzw. exam. Altenpflegehelfern Leistungen der Behandlungspflege mit den Kostenträgern abrechnen.
Mit dieser Ausbildung kann eine gezielte Qualifizierung zu einer erfolgreichen Eingliederung in den Arbeitsmarkt führen.
Parallel zur Qualifizierung ist ein 3-monatiges Praktikum in Vollzeit zu absolvieren. Dieses Praktikum wird im Rahmen des Blockunterrichts in einer oder mehreren Pflegeeinrichtungen abgeleistet.

Einsatzorte

Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI arbeiten in Pflegeheimen, in denen sie als zusätzliche Kräfte eingestellt werden.
Die Qualifizierung befähigt sie aber auch als Alltagsbegleiter für andere Betreuungsdienste tätig zu werden.

Veranstaltungsort
Simply Learn Bildungszentrum
Goethestr. 67
46047 Oberhausen
Nordrhein-Westfalen

Dauer und Termine
02.01.2017 / 08:00 - 15:00 Uhr (täglich) außer an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden
30.01.2017 / 08:00 - 15:00 Uhr (täglich) außer an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden
27.02.2017 / 08:00 - 15:00 Uhr (täglich) außer an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden
27.03.2017 / 08:00 - 15:00 Uhr (täglich) außer an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden
26.04.2017 / 08:00 - 15:00 Uhr (täglich) außer an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden
29.05.2017 / 08:00 - 15:00 Uhr (täglich) außer an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden
29.06.2017 / 08:00 - 15:00 Uhr (täglich) außer an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden
27.07.2017 / 08:00 - 15:00 Uhr (täglich) außer an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden
31.08.2017 / 08:00 - 15:00 Uhr (täglich) außer an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden


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Aktuelle Termine bitte telefonisch erfragen! 02084677727 oder http://www.pflegeausbildung24.de

Unterrichtszeiten
Mo.-Fr. (8:30 Uhr bis 15:30 Uhr)

Kosten / Gebühren Betrag
Die Maßnahme wurde nach AZAV durch die Quacert GmbH als fachkundige Stelle zugelassen. Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen besteht die Möglichkeit einer Förderung über einen sog. Bildungsgutschein durch die Agentur für Arbeit (SGB III) bzw. JobCenter (SGB II), durch Rentenversicherungsträger, durch den ESF (Europäischen Sozialfonds) oder nach dem Soldatenversorgungsgesetz von bis zu 100 %. Nähere Auskünfte hierzu erteilen die lokalen Agenturen für Arbeit bzw. JobCenter.

Förderung
Die Förderung kann über einen Bildungsgutschein durch die Agentur für Arbeit (SGB III) bzw. JobCenter (SGB II) erfolgen.
Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen besteht die Möglichkeit der Förderung (bis zu 100 %) über einen Bildungsgutschein durch die Agentur für Arbeit / das Jobcenter, durch die Rentenversicherungsträger,
durch den Europäischen Sozialfond (ESF) oder nach dem Soldatenversorgungsgesetz. Nähere Auskünfte hierzu erteilen die lokalen Agenturen für Arbeit bzw. JobCenter, die Rentenversicherungsträger oder die Berufsförderungswerke.

Zugang
Eignungsfeststellung:
Die grundsätzliche Eignung wird durch ein persönliches Beratungsgespräch festgestellt.
2 Jahre Berufserfahrung in der Pflege (auch als pflegende Angehörige) oder Abschlusszeugniss exam. Altenpflegehelfer/in

Zielgruppe
Arbeitssuchende oder von der Arbeitslosigkeit bedrohte Mitarbeiter aller Branchen mit Berufserfahrung bzw. Ausbildung z. Altenpflegehelfer/in.

Teilnehmeranzahl
Mindestens 10
Maximal 20


Lehrgangsinhalte

Qualifizierung in der Behandlungspflege

Modul 1 „Blutdruckmessung“
Modul 2 „Ernährung im Alter und Blutzuckermessung“
Modul 3 „Medikamentengabe“
Modul 4 „Injektionen, sub cutan und Richten von Injektionen“
Modul 5 „Umgang mit Kompressionsstrümpfen“
Modul 6 „Versorgung von Dekubiti bis Grad II“
Modul 7 „Versorgung eines SPK und Umgang mit einer (PEG)“
Modul 8,9 „Flüssigkeitsbilanzierung, Augentropfen und -salben“
Modul 10 „Instillation, Klistiere, Klysma“
Modul 11 „Inhalation“
Modul 12 „Medizinische Einreibung, Durchführung
dermatologischer Bäder, Kältetherapie„
Modul 13 „Hygiene“
Modul 14 „Notfall“
Modul 15 „Haftungsrecht“


Umfang: 160 Unterrichtsstunden

Praktikum in der Behandlungspflege
Anleitung zur Umsetzung und Durchführung von behandlungspflegerischen Tätigkeiten (LG1 u. LG2),
Dokumentation, differenzierte Krankheitsbilder, prophylaktische Arbeiten, Teamarbeit, soziale Kompetenzen

Dienstleistungstraining „Pflege“
Tourenmanagement
Touren vorbereiten
Informationen zur Transportvorbereitung und Auswertung
Erstellen von Tourenpläne
Berücksichtigung zeitlicher, wirtschaftlicher, infrastruktureller und ökologischer Gesichtspunkte
Funktionsfähigkeit von Fahrzeugen und Arbeitsmitteln
Straßenkarten, Ortskunde, Navigation
Serviceleistungen, Kommunikation
Kundenkontakte pflegen und ausbauen und Qualität sichern
Dokumentationsschritte im Einzelfall
Instrumente zur Kundenbindung und zur Kundengewinnung
Gesprächsführung
Verbale und non-verbale Kommunikation
Situationsgerechte Kommunikation
Konfliktbewältigung
Beschwerden weiterleiten
Akquise, Pflege und Gewinnung von Kunden
Kundenzufriedenheit und Einhaltung von Qualitätsstandards
Erste Hilfe gem. DGUV

Umfang: 160 Unterrichtsstunden


Fahrausbildung Klasse B gem. FeV.

Theoretischer Unterricht
Persönliche Voraussetzungen
Risikofaktor Mensch
Rechtliche Rahmenbedingungen
Straßenverkehrssystem und seine Nutzung
Vorfahrt und Verkehrsregelung
Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen, Bahnübergänge
Andere Teilnehmer im Straßenverkehr
Geschwindigkeit, Abstand und umweltschonende Fahrweise
Verkehrsverhalten bei Fahrmanövern, Verkehrsbeobachtung
Ruhender Verkehr
Verhalten in besonderen Situationen, Folgen von Verstößen gegen Verkehrsvorschriften
Lebenslanges lernen
Fahrpraktischer Unterricht
Grundfahrübungen

Umfang: 160 Unterrichtsstunden

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